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Auf dem Weg zur Fabrik der Zukunft – Ein Kommentar zur Hannover Messe 2019

Managing Director Björn Dunkel und Matthias Betz, Innovation Manager of GIB at the Hanover Fair 2019

Das große Thema der diesjährigen Hannover Messe ist neben der Künstlichen Intelligenz die Einführung des Mobilfunkstandards 5G. Er wird von der Industrie dringend erwartet, denn die Verfügbarkeit von schnellem Internet ist deutschlandweit nur partiell verfügbar und die Datenmenge wächst weiter und weiter. 5G löst LTE ab und wird als Voraussetzung für die Smart Factory gesehen, denn dank der Geschwindigkeit und der Kapazität können auch größere Datenmengen in Echtzeit übermittelt werden. Ab Mai gibt es in Deutschland die ersten sechs 5G Mobilfunkantennen in Berlin. Diese sind in Europa bislang einzigartig. Ab 2020 soll die Umstellung auf 5G in Deutschland flächendeckend erfolgen. Das bringt das Thema IoT und Industrie 4.0 in vielen Unternehmen voran.

Was für Anwendungen sind hier denkbar? Der Technikanalyst Gartner startete Mitte 2018 eine Umfrage unter 185 Unternehmen, den „5G use case and adoption survey“ zu den Erwartungen und Anforderungen. Die Kommunikation mit IoT-Devices (59 Prozent), Video-Übertragungen – speziell Augmented und Virtual Reality (53 Prozent), Fernsteuerung und Automation sowie hochperformante Analysen mittels Edge Computing wurden da genannt.

Eine Anwendung, die für ihre angebundenen Assets ebenso von der Leistungsfähigkeit von 5G profitiert, ist die „Mobile Maintenance App“ der GIB als Teil der Shop Floor Integration (kurz SFI) - Lösung. Das SFI vernetzt sämtliche Geschäftsprozesse und bringt dort die Daten von der Maschinenebene bis in ERP. Es bildet somit die Basis, auf die die Mobile Maintenance App aufsetzt. Sie versetzt den Instandhaltungsmitarbeiter in die Lage kurzfristig und nachhaltig auf Problemfälle in der Produktion zu reagieren. Über ein Tablet erhält er Problemmeldungen mit hoher Priorität in Echtzeit. Mit nur wenigen Klicks erhält er alle relevanten Kontextinformationen zu der betroffenen Maschine auf einen Blick, wie etwa eine Übersicht aller gemeldeten Problemfälle und Aufträge auf einer Zeitachse. Dies ermöglicht ihm, die Ursachen für abweichende Sensordaten abzuleiten. Zudem kann er die Verfügbarkeit benötigter Ersatzteile prüfen und die Reparatur so einplanen, dass sie den Produktionsverlauf nicht beeinflusst. Ziel ist eine optimale Auslastung der Maschine. Über die App hat der Instandhalter Zugang zu einer detaillierten Reparaturanleitung, die ihn Schritt für Schritt anleitet.

Die Digitalisierung bietet eine Transparenz von Abläufen und Prozessen und 5G bietet die notwendige Geschwindigkeit, die eine stetige Optimierung auch in Echtzeit erst möglich macht. Wir sind noch bis zum 5. April 2019 auf dem ifm-Stand mit der SFI-Lösung vertreten. Kommen Sie gern vorbei. Für weitere Informationen zu unserer durchgängigen Lösung klicken Sie bitte hier.

Autorin: Jana Hasse

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