GIB Blog

Die Bedeutung des Sales & Operations Planning für ein nachhaltiges SCM

Der smarte S&OP-Prozess anhand des APEO-Prinzips: Analyze, Plan, Execute, Optimize.

Vorausschauend und proaktiv die Lieferfähigkeit sichern und Engpässe vermeiden

By: Peter Schwarz und Susanne Seitz

Seit Anfang 2020 sind Unterbrechungen in der Lieferkette allgegenwärtig. Fast zwei Jahre mit Lockdowns und Homeschooling bzw. -office, und dazu noch unvorhersehbaren Havarien, haben bewiesen, dass keine Branche oder Organisation vor Disruptionen gefeit ist. Noch nie war der Bedarf so groß wie heute, Lieferkettenstrategien und -anpassungen vorzunehmen oder gar zu erneuern – zumindest aber zu optimieren. Die Etablierung eines agilen Sales and Operations Planning (S&OP)-Prozesses ist dabei von entscheidender Bedeutung, um Störungen in der Supply Chain nachzuverfolgen, zu verstehen, zu bewerten und somit künftig zu vermeiden. Aber welche Schritte sind zu ergreifen, um S&OP-Prozesse erfolgreich und resilienter zu gestalten?

Ein smarter S&OP-Prozess stärkt das Wirtschaften, legt den Fokus auf die wichtigsten, relevanten Unternehmensziele, prognostiziert und hält verschiedene „What if“-Szenarien bereit. So ist es möglich, die Lieferkette proaktiver und anpassungsfähiger zu machen.  

Der Einsatz von Smart S&OP hängt weitgehend von Datensätzen ab, die Unternehmen bereits verwenden, sowie von Algorithmen/Heuristiken, die ideal zur individuellen Unternehmensstrategie passen müssen. An erster Stelle sollte dafür Sorge getragen werden, dass der Planungsprozess alle Betroffenen als Beteiligte im Prozesskreislauf einbezieht und das S&OP-Team jederzeit über die richtigen und relevanten Daten in den Systemen verfügt. Die Tiefe der S&OP-Integration steigert insgesamt die Resilienz der Lieferkette – was Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschafft.

Bessere Sichtbarkeit für das S&OP-Team bereitstellen

Für eine zielführende Arbeit braucht das Team alle Informationen zur künftigen zeitphasenabhängigen Nachfrage und den Produktionskapazitäten. Darüber hinaus sollte das S&OP-Team stets Zugriff auf die neuesten Daten zum aktuellen Bestandsstatus haben. Auch Einschränkungen der Verfügbarkeit von Ressourcen wie Lagerraum, Transportfähigkeit oder Kreditlimits und deren Einfluss aufeinander sowie auf das Gesamtergebnis des Unternehmens sollten jederzeit einsehbar sein.

Schluss mit der Excelitis

Die Herausforderung, den Bedarf hochwertiger, aktueller Daten zu decken, darf keinesfalls unterschätzt werden – zumal sich diese sehr schnell ändern können. Ruft man Daten zu unterschiedlichen Zeiten aus verschiedenen Systemen ab und arbeitet mit diversen Ergebnissen aus einer Vielzahl an Excel-Tabellen, ist die Gefahr groß, nicht mit der absoluten Wahrheit, sondern mit widersprüchlichen Entscheidungsgrundlagen konfrontiert zu werden.

Vorteile eines S&OP-Prozesses für das SCM

Da die meisten der erforderlichen Daten aus den unterstützenden ERP-Systemen gesammelt werden, lohnt es sich, auf eine vollständig im ERP integrierte S&OP-Umgebung zu setzen. Einer der Hauptvorteile moderner S&OP-/SCM-Lösungen ist die Integration von Echtzeitdaten, einschließlich Benutzerverhalten und marktbezogenen Informationen. Diese versetzen Unternehmen in die Lage, täglich auf Angebots- und Nachfrageänderungen reagieren zu können. Die heutigen S&OP-Lösungen basieren auf moderner Software, die durch künstliche Intelligenz und Machine-Learning-Technologien angereichert und angetrieben wird.

Planungszyklen verkürzen

Um die angestrebten Ziele zu erreichen, ist es unumgänglich, die besten und genauesten Informationen zur Unterstützung von Prognosen zu erhalten. Bei der Wahl von S&OP-Lösungen ist entscheidend, dass sich eine bessere Sichtbarkeit des tatsächlichen Bedarfs ergibt, um somit die Planungszyklen in der Produktion zu verkürzen und letztendlich die Marktnachfrage wunschgemäß zu befriedigen.

Um für bessere Entscheidungsfindungen zu sorgen, können Was-wäre-wenn-Analysen vorgenommen werden. Moderne Simulationstools ermöglichen so die Anpassung an ein sich ständig änderndes Angebots- und Nachfrageumfeld.

Auf die Volatilität des Marktes reagieren

Supply Chain Manager benötigen heute mehr denn je moderne Planungstools, um sich an die Volatilität des Marktes anzupassen und ihre Zielsetzungen zu teilen und auszuführen. Zu diesen Tools gehören Lösungen für die Bedarfs-, Angebots- und Bestandsplanung, Lösungen für die Vertriebs- und Betriebsplanung (S&OP), integrierte Lieferantennetzwerke, Echtzeit-Produktionsplanung, automatisierte Datenmanagementlösungen und Self-Service-Analyselösungen.

KI wertet die Supply Chain auf

Es macht sich bezahlt, einem Silodenken- und handeln in der Supply Chain entgegenzuwirken. Stellt sich zum Beispiel die Frage, was die optimale Bestellmenge für ein Unternehmen ist, wird schnell klar, dass eine Antwort nur funktionsübergreifend gefunden werden kann. Um die gesamte Lieferkette zu modernisieren, bietet es sich an, einen smarten, auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Prozess zu integrieren, der die Abstimmung zwischen Smart Factories, Lagern, Bestandsplanung und Geschäftsbereichen vorantreibt.

Von IoT und Datensätzen, die bereits genutzt werden, lässt sich jedoch nur dann profitieren, wenn die Bereitschaft besteht, vom klassischen S&OP zum Smart S&OP zu wechseln.

Komplexität beherrschbar machen

Die passende Software macht die Komplexität einer Supply-Chain-Planung durch systemimmanente Intelligenz beherrschbar. Mit der nativ in SAP integrierten und von SAP zertifizierten GIB-Lösung wird die vollständige Supply Chain – von der Produktionsebene bis ins Management – abgedeckt und Transparenz geschaffen. Unternehmen haben stets Klarheit, an welcher Stelle Handlungsbedarf für Verbesserungen besteht, sodass sich der Supply-Chain-Prozess gezielt optimieren lässt.

Mühelos durch den Optimierungsprozess

Dabei ist die Verbesserung von Supply-Chain-Prozessen als ein ständiger Zyklus von Analyse, Planung, Ausführung und Optimierung zu verstehen. GIB Supply Chain Excellence (SCX) folgt diesem Regelzyklus mit dem APEO-Prinzip. Die Lösung überzeugt durch eine klare Struktur, die jeden Anwender sicher durch den Optimierungsprozess führt.

Software macht Supply Chain überschau- und beherrschbar

Transparenz und die daraus folgende Entscheidungssicherheit sind Grundlage für erfolgreiche Supply-Chain-Prozesse. Mit der passenden Software gelingt es, sich in jedem Bereich der Supply Chain von endlosen Transaktionsaufrufen sowie von kaum überblickbaren Excel-Auswertungen abzuwenden.

Sichern auch Sie sich mit GIB SCX einen strategisch-ganzheitlichen Blick und die Basis für effizientes operatives Handeln. Starten Sie jetzt und machen Sie die Supply Chain überschaubar, transparent, plan- und kontrollierbar!

Für weiterführende Informationen, kontaktieren Sie uns gerne.

Sie haben Fragen? Wir sind für Sie da.

GIB mbH
Martinshardt 19
57074 Siegen