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Über Gutes soll man sprechen

SCHOTT - Eine Erfolgsstory

Massimo Moliterni – Supply Chain Manager bei Schott

Um die gesamte Supply Chain effizient verwalten zu können, müssen Managementmethoden definiert und Software-Lösungen angewandt werden, die in der Lage sind, die betrieblichen und logistischen Prozesse zu optimieren, die Produktion zu verschlanken und die Verschwendung zu minimieren. Die Unternehmen mit in verschiedenen Ländern niedergelassenen Produktionsstandorten stehen immer häufiger der Herausforderung gegenüber, dass sie die Prozesse auf globaler Ebene steuern müssen. Schott, marktführendes Unternehmen in der Produktion von Hightech-Materialien für Spezialgläser, hat sich für GIB entschieden, um sein Produktionssystem zu optimieren und sich einen besseren Gesamtüberblick über die Planung und Lagerverfügbarkeit zu verschaffen und in der Folge zügig auf kritische Situationen reagieren zu können.

Agrate Brianza, 12.04.2021. Schott ist ein multinationaler Konzern aus Deutschland, der sich auf verschiedene Produktkategorien spezialisiert hat, angefangen beim Flachglas für den Home-Appliance-Markt bis hin zu Glasampullen für das Pharmaceutical Packaging. Schott Italvetro srl ist die italienische Niederlassung von Schott für die Herstellung von Flachglas für Haushaltsgeräte und in die Business Unit Flat Glass von Schott integriert. Neben dem italienischen Werk zählt die BU-F von Schott weitere 11 Werke weltweit, die sich mit der Herstellung von temperiertem Flachglas befassen. Der Gesamtumsatz der Schott AG für das Jahr 2019-2020 beläuft sich auf 2,2 Milliarden Euro.

Optimierung der Funktionalität und der Leistungen

Vor der Implementierung von GIB verwendeten die Terminplaner von Schott Italvetro für die Produktionsplanung eine intern ad hoc erstellte Excel-Datei, um die zahlreichen Fertigungslinien des Standorts zu planen. Es handelte sich um eine „hausgemachte“ Lösung, mit der die beiden Terminplaner ihre tägliche Arbeit aufgrund des ständigen Copy & Paste von Auftragszeilen, des manuellen Einfügens und der zahlreichen persönlichen Anpassungen durch verschiedene User weder effizient noch wirksam verrichten konnten. Darüber hinaus war der Abruf der Datei für die Überwachung des Produktionsfortschritts auch für andere betriebliche Funktionen wie dem Customer Service oder den Demand Planner schwierig. 

Die Entscheidung des deutschen Mutterunternehmens, die Tools von GIB (Planning & Controlling) an verschiedenen Standorten der BU einzufügen, ermöglichte dank der Entwicklung an einem Pilotstandort und des für alle anderen Werke organisierten Trainings on the Job eine leichtere und effektivere Implementierung. Dadurch konnten aufgrund des Austauschs von Wissen und der an den einzelnen Standorten angewandten Methoden Zeit gespart und eine zügigere Implementierung ermöglicht werden. Außerdem konnten so der Teil der Produktionsterminplanung mit GIB Planning, die mittel- und langfristige Planung der Kundenaufträge für das Demand Planning mit dem Dashboard von GIB Planning und das Management der Materialien sowie der Lagerbestände mit GIB Controlling für alle Standorte weltweit vereinheitlicht werden. 

Generell waren alle Standorte in der Lage, diese Tools mit innerhalb der BU geteilter Berichterstattung sowie Informations- und Wissensaustausch (Best Practice) zwischen den verschiedenen Standorten und die entsprechenden geteilten Schulungen für die letzten Releases der Tools selbstständig zu implementieren und anzupassen.

Schott Italvetro implementierte die beiden Tools von GIB im Jahr 2017 nach einer Schulung und einem Einlernen im Werk in der Türkei, das die beiden Systeme bereits anwendete. Die Schulung in der Türkei erstreckte sich über drei Tage, anschließend führten wir eine fünftägige Schulung im italienischen Werk durch, die durch den Projektleiter der Tschechischen Republik unterstützt wurde. So begannen die beiden Mitarbeiter, die sich mit der Terminplanung befassten, nach und nach, das Tool GIB Planning zu verwenden und die zuvor für die Terminplanung der Fertigungslinien verwendete Excel-Datei ad acta zu legen. Nach einigen Wochen der Anwendung und mehreren ad hoc vorgenommenen persönlichen Anpassungen für die Terminplanung (Layout, Planning Set) waren die Terminplaner von Schott Italvetro vollkommen selbstständig in der Produktionsplanung und der Demand Planner war sofort in der Lage, das Dashboard von GIB Planning anzuwenden, um die Produktionsauslastung der Anlagen festzulegen und die Produktionskapazität des Werks mittel-/langfristig zu planen. All diese Informationen wurden anschließend gesammelt und für die mit dem Management zum Zweck der strategischen Entscheidungen geteilte betriebliche Berichterstattung verwendet.

Vorteile der Effizienz und Transparenz dank eines einheitlichen Konzernstandards

Die Implementierung von GIB Planning sorgte für eine schnellere und effizientere Planung der Fertigungslinien ohne manuelle Fehler aufgrund von Copy & Paste in Excel und, übergreifend auf mehrere betriebliche Funktionen, mehr Sichtbarkeit und Verständnis der Produktionsprogramme. Die Effizienz und die Optimierung des Planungsprozesses ermöglichte nach rund sechsmonatiger Erfahrung und Vertrautheit in der Anwendung des Tools, dass diese Aufgabe nur noch mit einem anstelle von zwei Terminplanern erledigt werden kann, wie es vorher der Fall war, mit einer wesentlichen Einsparung in der entsprechenden betrieblichen Abteilung. Die Implementierung von GIB Controlling ermöglichte die tägliche Überwachung der Zusatzproduktion und eine unverzügliche Reaktion auf die Verringerung der Überbestände von Fertigerzeugnissen. 

Darüber hinaus hat sich der Prozess der Überwachung des veralteten und toten Bestands beachtlich verbessert, sodass die kaufmännischen Angestellten nun gezielte Vertriebsaktionen initiieren können, um große Materialchargen zu vermeiden, die am Ende des Steuerjahres verschrottet werden müssen. Schließlich konnte eine Verbesserung der Sichtbarkeit und der periodischen Überwachung aller Bestände der verschiedenen Produktkategorien (Rohstoffe, Fertigerzeugnisse, Ersatzteile usw.) festgestellt werden, sodass die vom Mutterunternehmen für die verschiedenen betrieblichen Bestandsarten vorgegebenen Ziele eingehalten werden können.

„Gegenwärtig berichtet mir der Produktionsterminplaner regelmäßig in Gesprächen über die alten Planungsmethoden (Excel), dass er aus keinem Grund auf der Welt zum alten System zurückkehren würde, da das Tool GIB Planning den Planungsprozess für die Fertigungslinien in der Anwendung deutlich vereinfacht und zahlreiche Vorteile mit sich gebracht hat“, so Massimo Moliterni, Supply Chain Manager bei Schott Italvetro. 

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